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Schwarzwaldstadion | Die Entwicklung einer Freibuger Kultstätte

Rudi Raschke | netzwerk südbaden

Das Schwarzwaldstadion ist die Heimstätte des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg. Bereits 1954 wurde es nach mehreren Umzügen des 1904 gegründeten Vereins eingeweiht, seine heutige Gestaltung verdankt es den sportlichen Erfolgen nach dem ersten Aufstieg des SC in die höchste deutsche Spielklasse: In den 90er Jahren des vergangenen und dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts wurden nach und nach im Spielbetrieb Tribünen angepasst und neu errichtet. Der Ausbau von früher 15.000 auf heute 24.000 folgte ein wenig den Auf und Abs des Vereins zwischen Erster und Zweiter Liga.
Es handelt sich um keine geschlossene Arena „aus einem Guss“, sondern um ein bauliches Patchwork, zu dem unter anderem die Freiburger Architekten Rolf & Hotz mit ihrer Südtribüne beigetragen haben. Als eines der letzten deutschen Stadien inmitten eines Stadtteils wird der Standort noch bis ca. 2020/21 in Betrieb sein, ehe der SC Freiburg seinen Neubau am anderen Ende der Stadt beziehen wird. Seinen Reiz bezieht es vor allem aus der Enge, die es in dieser Form in keinem deutschen Bundesliga-Stadion mehr gibt.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Architekturtage 2018 “ensemble(s) gemeinsam(er)” in Kooperation mit dem Europäischen Architekturhaus Oberrhein statt.

Architekturforum Freiburg e.V.
www.architekturforum-freiburg.de