Zukunft gesucht. Warum wir eine neue Baukultur brauchen.
Laura Weißmüller | Süddeutsche Zeitung, München
Kann man Häuser auch aus Wörtern bauen? Kann man, und zwar sehr gut. Vor allem aber kann man mit Wörtern erklären, was vorbildliche Architektur ist und was nicht. Nicht zuletzt: Klare Sätze können dabei helfen, einer Gesellschaft aufzuzeigen, warum es in der Art und Weise, wie heute gebaut wird, einen fundamentalen Wandel braucht, wenn Mensch und Natur auch in Zukunft auf der Welt eine Chance haben wollen. Stichwort Bauwende.
Ihren journalistischen Blick auf die Architektur- und Bauwelt wird Laura Weißmüller in ihrem Vortrag vorstellen. Geboren 1980 in München hat Weißmüller Kunstgeschichte, Jura und Publizistik in Berlin und Rom studiert. Seit 2009 arbeitet sie als Architekturredakteurin in der Süddeutschen Zeitung. Von 2009 bis 2022 tat sie das im Feuilleton. 2023 wechselte sie auf eigenen Wunsch ins Wochenend-Ressort. Laura Weißmüller wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2023 erhielt sie den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Im Jahr 2024 den BDA-Preis für Architekturkritik. Seit 2020 lehrt Laura Weißmüller an der Architekturfakultät der Technischen Universität München Architekturkritik. 2025 wurde sie für den „Preis für gute Lehre“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst nominiert.
In der Süddeutschen Zeitung verantwortet Laura Weißmüller den Bereich Architektur, Stadtplanung und Design. Besonders interessiert sie in ihrer Arbeit die Frage, welche Art von Gestaltung es braucht, damit die Gesellschaft sich trifft und das Bauen die Umwelt nicht zerstört, sondern schützt. Antworten darauf sucht sie in Wohnhäusern und in Gewerbegebieten, genauso wie in nachhaltigen Baumethoden, spektakulären Museumsprojekten und Neubausiedlungen auf dem Land.
Laura Weißmüller | Süddeutsche Zeitung, München
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